U4 und Auto abholen

B. hat sich heute frei genommen. Es stand einiges an heute.

Die Große ist ja noch wegen ihrer Bronchitis zu Hause. Sie hatte diese Woche wieder ziemliche Probleme mit der Atmung und  bekam vom Kinderarzt ein Cortison-Zäpfchen. Wir sollten auch jeden Tag 4x mit dem PariBoy und Salbutamol-Tropfen (ja, sie hat uns ENDLICH einen PariBoy verschrieben) inhalieren und mussten nächsten Tag wieder hinkommen, damit sie gucken konnte, dass sich nicht eine Lungenentzündung entwickelt. Aber ihr ging es merklich besser. Heute hustete sie jedoch wieder sehr viel. Da wir heute aber Termin mit der Mini für die U4 und zum Impfen hatten, haben wir die Große auch nochmal mitgenommen. Aber die Ärztin gab Entwarnung und war soweit zufrieden mit ihr.

Nun zur U4: Die Mini wiegt mit ihren 16 Wochen 8860 g und ist 62,5 cm groß. Damit toppt sie ihre große Schwester. Die war mit über 4 Monaten 8420 g und war dafür aber 66 cm groß. Ansonsten war die Ärztin aber zufrieden mit ihr. Gepiekst wurde sie auch noch und bekam die zweite Schluckimpfung. Bisher hatte sie noch nie eine höhere Temperatur als 37,3. Heute hatte sie dann 37,8.

Danach fuhren wir zu meinen Eltern, aßen was, luden die Große dort ab, packten unsere alten Reifen ein und fuhren dann zum Automarkt. Zurück fuhr ich dann mit einem riesen Raumschiff. Es ist echt der Wahnsinn. Ich hätte mir nie vorgestellt, dass ich mal so ein großes Auto fahren werde. Aber es ging ganz gut und machte mir sogar Spaß. Der Tag heute war sehr aufregend.

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Babymassage

Ich wurde ja darauf hingewiesen, dass die Sonnenstürme schuld an meiner schlechten Schlafsituation seien. Heute Nacht war es wieder besonders schlimm. Wenn ich abergläubisch wäre, müsste ich ja annehmen, weil die Große an Silvester so schlecht schlief, dass sie nun das ganze Jahr nicht gut schlafen würde. Die Theorie mit den Sonnenstürmen gefällt mir da besser.

Nachdem ich die Große in die Kita brachte, entschied ich mich kurzerhand dazu, mich nochmal hinzulegen und den Wecker zu stellen.

Dementsprechend war die Zeit bis zum Kurs recht knapp bemessen. Zusätzlich regnete es noch. Ich fuhr los und als ich um die Ecke fuhr, ging das Auto aus und brauchte einen Moment, ehe es wieder anging. Dann stand ich eine gefühlte Ewigkeit an einer geschlossenen Schranke, um kurze Zeit später festzustellen, dass ich die falsche Adresse ins Navi eingegeben habe. Man stelle sich das bitte alles noch mit schreiendem Baby im Auto vor.  Zum Glück fand ich dann doch zum Schluss hin. Ich öffnete die Tür und dann saßen da schon 6 Mamas mit ihren Babys. Ich war echt irritiert, weil mir letzte Woche am Telefon gesagt wurde, es gäbe keinen Kurs, aber für uns würde sie einen neuen starten.

Die Kita-Mama, mit der ich verabredet war, fand dann auch irgendwann hin. Da war die Gruppe aber schon so gut wie fertig mit der Massage. Da die Kursleiterin aber bis 11 Uhr noch Zeit hatte, machte sie für uns eine Extrawurst und machte mit uns beiden noch einen Durchgang, voll lieb!

Sie erzählte dann auch, dass sie dachte, die große Gruppe, seien die, die angerufen haben. Aber die sind einfach so spontan vorbei gefahren. Aber das wäre heute echt gutgewesen, weil der Bürgermeister mit Presse da war wegen einer Spendenübergabe und um zu gucken, wie das Eltern-Kind-Zentrum so arbeite. Die Kurse dort sind nämlich kostenlos.

Ich hoffe, nächste Woche wird die Fahrt dorthin nicht so chaotisch.

 

Erster Besuch beim Zahnarzt

Heute Nachmittag stand ein Besuch beim Zahnarzt an. Ich hatte mir Ende letzten Jahres den Stempel fürs Bonusheft geholt, konnte aber erst dieses Jahr einen Termin bekommen. Für L. habe ich dann auch den ersten Termin gemacht. Ich hatte B.s Mama gefragt, ob sie mitkommt und solange auf die Mini aufpasst.

Ich hatte ja schon echt Sorgen, dass L. den Mund nicht aufmacht beim Zahnarzt. Als ein Zahnarzt in die Kita kam, war sie die Einzige, die nicht den Mund aufmachte. Aber L. hat es heute super gemacht. Ich hatte sie auf dem Arm, während sie den Mund aufmachte und der Zahnarzt hineinguckte. Keine Karies, sieht alles gut aus. Nur der eine fehlende Milchzahn vorne wird wohl nicht mehr kommen. Hoffen wir mal, dass die bleibenden Zähne trotzdem angelegt sind. Aber immerhin ist es erst mal nur ein Zahn (nicht 4 wie bei mir). Aber immerhin hat sie nun mit 2 Jahren 3 Monaten alle Milchzähne. Wir sind durch! Juchu! (Zumindest mit Tochter 1).

Wegen des langen Lippenbändchens machen wir erst mal nichts weiter. Entweder es löst sich etwas beim Rumtoben oder es muss später operativ gekürzt werden. Das müssen wir abwarten. Ich bin ja mal gespannt, wie die sich die Zähne bei der Mini entwickeln.

 

Ich habe ein Auto gekauft

Uff, was für ein Tag. Ich bin ganz schön platt.

Ich habe heute ein Auto gekauft!  Nachdem ich die Große in die Kita gebracht hatte, habe ich mich fertig gemacht und bin mit der Mini und meinem Papa zum Autohändler gefahren, bei dem wir uns am 02.01.14 den Gebrauchtwagen angesehen haben. Endlich hatte er den Schlüssel bzw. die Karte da. Man muss da nämlich eine Karte reinstecken und auf einen Knopf drücken zum Starten des Autos. Voll spacig. Und auch sonst kommt man sich in dem riesen Teil so vor wie in einem Raumschiff. Ist übrigens ein Renault Espace.

Mein Papa war erst nicht so begeistert, vor allem als dann die Mängelliste immer länger wurde. Wir entdeckten nämlich noch einen Steinschlag in der Frontscheibe, Fahrersitz. Als der Verkäufer aber zusicherte alle Mängel noch zu beseitigen, haben wir dann doch noch eine Probefahrt gemacht. Wir sind zu ATU gefahren und haben den Wagen für 5 Euro durchsehen lassen. Die hatten einen ganz guten Eindruck vom Wagen, nur eine Sache war ihnen noch aufgefallen. Der Verkäufer meint, er kümmert sich drum. Unser altes Auto nimmt er uns auch ab.

Das war ganz schön aufregend für mich. Vor allem weil B. nicht mitkommen konnte und ich so letztendlich allein entscheiden musste.

Weil ich die letzte Nacht auch WIEDER nicht viel geschlafen habe, war ich danach schon total kaputt und müde. Ich bekam bei meinem Papa dann noch was zu essen. Mein Plan war dann eigentlich, er holt die Große ab und ich lege mich nochmal hin. Aber dann schrieb mir die Kita-Mama, ob wir nicht heute zu ihr nach Hause kommen wollen. Ich habe mich dann also dafür entschieden.

Kurze Zusammenfassung. L.s Kitafreund nahm ihr jedes Spielzeug, was sie in die Hand nahm, sofort weg, es gab 4 gleichzeitig schreiende, weinende Kinder, wir haben etwas gegessen, gestillt, die Große wollte zum Schluss nicht nach Hause, sondern da bleiben. Mit anderen Worten: es war sehr anstrengend. Die Autofahrt nach Hause war auch ganz toll: Die Mini schrie nur, ich musste anhalten und sie beruhigen, dann versperrte uns ein Müllfahrzeug ewig den Weg. (Sehr interessant, wie die arbeiten. Säcke, die (dummerweise) an den Zäunen hängen, werden nur abgerissen, wenn diese kaputt gehen, wird der Müll mit dem Fuß zusammengescharrt und einfach liegen gelassen.) Zu Hause angekommen, habe ich festgestellt, dass wir die Mütze von der Mini offenbar verloren haben. Ich hoffe, die findet sich wieder an.

Ich könnte im Stehen einschlafen und habe Rückenschmerzen und bin einfach nur geschafft.

07.01.14 Mein Tag

Nacht war anstrengend, die Mini hat mich ja doch wieder erst spät ins Bett gehen lassen. In der Nacht kam dann noch die große Tochter wieder zu uns ins Bett, nachdem sie dem Papa verkündete, sie sei nicht müde und wolle nicht mehr schlafen.  Hat sie dann zum Glück doch noch bis zu meinem Weckerklingeln.

Dann meinte sie jedoch wieder, sie wolle nicht in die Kita gehen, weil die Kinder dort böse seien, sie machen Krach und würden hauen. Irgendwie konnte ich sie dann aber doch überreden.

In der Kita angekommen, fing sie aber wieder an zu weinen und wollte nicht, dass ich wieder gehe. Ich habe das bei der Kitaleiterin angesprochen. Sie hat sich dann L. zur Seite genommen und mit ihr gesprochen und dann hat sie sie dazu bekommen, sich an den Frühstückstisch zu setzen. Ich habe es vom Wickelraum aus beobachtet.

Danach habe ich mich nochmal eine Stunde hingelegt, schlafen konnte ich aber nicht mehr. Dann musste ich auch schon wieder los zur Rückbildung. Es war heute echt schweißtreibend.  Mini war ziemlich quengelig, so dass ich sie ständig hochalten und in die Übungen einbinden musste, quasi eine erhöhte Schwierigkeitsstufe. Ich bin schon auf den Muskelkater morgen gespannt. Zum krönenden Abschluss hat sie schon wieder die Windel platzen lassen. Ich durfte sie dann also wieder komplett umziehen.

Danach bin ich zu Aldi rangefahren und habe 4er(!!!!) Windeln für die Mini gekauft. Vielleicht passiert das dann nicht mehr so oft mit dem Auslaufen.  (Die Mini hat die Windeln übrigens gerade nochmal getestet. Test bestanden!)

Dann nach Hause, essen und schon wieder los, L. von der Kita abholen. Ich hatte mir vorgenommen, sie eine Stunde früher abzuholen nach dem Morgen.  Aber heute war L. nach der Kita besser drauf. Die Mini schlief und wir gingen auf den Spielplatz. Wir hatten nochmal eine intensive Zeit zu zweit. Später kamen dann L.s Kitafreund und seine Mama und Schwester auf dem Spielplatz vorbei.

Sie praktiziert ja dieses windelfrei und Abhalten. Also ich finde das ja irgendwie befremdlich, wenn sie bei den Temperaturen das Baby mit nacktem Po ins Gebüsch hält. Das nächtliche Wecken, weils Baby auf die Toilette möchte, wäre für mich auch eine Folter. Aber wenn sie es mag, gut.

Zu Hause habe ich dann nochmal telefoniert wegen Babymassage und Kleinkinderturnen. Zur Babymassage gehen wir dann jetzt freitags und Kleinkinderturnen ist dienstags. Ich bin ja mal  gespannt, wie das so wird. Das Beste daran ist, es ist kostenfrei!

Morgen habe ich was Aufregendes vor. Aber morgen mehr.

Kleinkindsorgen

Ich bin momentan etwas ratlos. Die große Tochter geht irgendwie nicht mehr so gerne in die Kita. Heute Morgen war sie erst noch ganz vorfreudig, aber als wir da waren, wollte sie nicht mehr in ihren Gruppenraum. Ich habe sie dann noch auf dem Arm in den Schlafraum mitgenommen, um ihren Schlafanzug dort in ihr Körbchen zu legen und um ihre Nuckel auszutauschen. Doch sie wollte nicht ohne mich dort bleiben. Ich habe sie dann einer Erzieherin übergeben, mich nochmal von ihr verabschiedet, aber sie hat total geweint. Leider hat die Mini im Flur auch geweint und ich musste zu ihr.

Heute Nachmittag kam sie gleich stürmisch rausgerannt, als sie mich sah. Danach waren wir dann wieder zusammen mit ihrem Kitafreund und seiner Mama und Schwester draußen auf dem Spielplatz. Da war auch noch soweit alles ganz schön. (Außer dass sie plötzlich zu ihren Omas fahren wollte und mich mit so einem Dackelblick ansah, als ich sagte, dass sie arbeiten und wir heute nicht hinfahren.) Aber als wir dann wieder nach Hause kamen, ging es los. Sie wollte nicht alleine die Treppen hoch laufen, legt sich unten auf den Boden, heulte und jammerte. Die eine Treppe konnte sie dann noch hoch laufen, die zweite musste ich sie dann wieder tragen. In der Wohnung ging das Geschrei weiter. Sie rief nach ihrem Nuckel und wollte eine Milch trinken. Keine Ahnung, warum sie die nun plötzlich möchte. Sie hat sonst nie Milch getrunken.

Als wir uns ein Buch ansahen, wo ein Zwerg weinte, meinte sie, der sei traurig, weil die Mama weggegangen sei. Und immer wenn ich das Zimmer verließ rief sie panisch: Warte auf mich, Mama.

Zähne putzen war auch wieder furchtbar. Es scheint ihr oben vorne ziemlich wehzutun. Aber irgendwie muss man ja auch diese Zähne putzen. Es ist nur ein Kampf. Das macht mir echt sehr zu schaffen.

Ich legte mich dann heute wieder zum Einschlafen in ihr Gitterbett, innerhalb von 5 Minuten war sie eingeschlafen. Und das schon kurz nach 20 Uhr. Ganz untypisch für sie. Aber offenbar hat ihr der Tag heute sehr zu schaffen gemacht. Ich weiß nicht, was ich da machen kann. Ich habe Angst, dass ich nichts Gutes damit tue, sie in die Kita zu schicken. Andererseits meinten die Erzieherinnen, sie sei dort super, ein absolutes Kita-Kind. Wenn sie aber danach zu Hause ist, habe ich nicht den Eindruck.

Sie ist so fordernd, und wenn ich sie nicht in die Kita schicken würde, würde ich zu gar nichts mehr kommen. Ganz abgesehen vom Schlaf. Und eigentlich hat sie in der Kita immer jede Menge Spaß und möchte meist gar nicht nach Hause. Ich habe nur Angst, dass sie sich abgeschoben fühlt und das irgendwas in ihr kaputt macht. Vor allem, wenn sie dann zu mir sagt: Ich habe dich nicht lieb. Oder zu ihrem Papa: Papa ist blöd. Ich weiß, sie meint es nicht so, das sagt sie mir auch, wenn sie merkt, dass mich ihre Worte traurig machen. Aber weh tut es trotzdem.

Jahresrückblick 2013

Wenn ich an das Jahr 2013 zurückdenke, fällt mir eine Sache auf, die sich durch das ganze Jahr hinzog: krank sein! Ich glaube, ich war noch nie so oft krank wie in diesem Jahr….und das soll schon was heißen. Eigentlich war fast jede Woche etwas. Entweder war ich krank, L. oder B.

Aber es gab natürlich auch viele schöne Momente dieses Jahr!

Im Januar hielt ich nach mehreren Schwangerschaftstests am 11.01.13 endlich einen positiven in der Hand. Wir freuten uns riesig!

Ende März bekam ich ein Beschäftigungsverbot, da ich körperlich und nervlich ziemlich am Ende war. Ich fühlte mich in meinem neuen Job nicht wirklich wohl und dass ich so viel krank war, machte es nicht besser. Ich fiel ständig aus und konnte mich nicht wirklich richtig einarbeiten. Dieser Druck belastete mich sehr und ich war froh, als meine Frauenärztin fragte, ob sie mir ein Beschäftigungsverbot ausstellen solle. Wenigsten war mir somit eine riesen Last genommen und ich konnte meine Schwangerschaft mehr genießen.

L. war leider auch sehr, sehr oft krank und viel zu Hause. Es war nicht einfach, wenn man selber dauerkrank ist und dann ständig ein krankes, aber trotzdem recht fittes Kleinkind zu Hause zu haben.

Im März feierten wir B.s 27. Geburtstag. Eine recht kleine Feier.

Am 19. März 2013 endete unsere  17-moantige Stillzeit. Ich schlief zwei Tage im Kinderzimmer, weil L. und ich uns gegenseitig nur wachhusteten. Und plötzlich war es vorbei mit dem Stillen. Von heute auf morgen. Wo vorher noch kräftig an meinem T-Shirt gezogen wurde und zum Einschlafen und nachts gestillt wurde, war plötzlich Ruhe. Einerseits war ich froh drüber. Ich musste mehrmals Antibiotika in dieser Schwangerschaft nehmen und das wollte ich L. durch die Muttermilch nicht weitergeben. Andererseits war ich traurig darüber. Irgendwie ging damit auch diese Innigkeit zwischen L. und mir verloren und manchmal wünschte ich mir noch, L. durch das Stillen zu beruhigen. Aber mit dem Abstillen kam auch das Durchschlafen, was uns allen wohl ganz gut tat.

Als L. so ca. 1 Jahr und 3 Monate alt war, machte sie einen Sprung in ihrer Sprachentwicklung. Sie lernte immer mehr Worte und quatschte und sang bald wie ein Wasserfall. Wo ich mir früher wünschte, dass sie endlich anfängt zu sprechen, war es mir nun auf einmal schon fast zu viel. Aber es ist wahnsinnig toll, nun so mit ihr zu kommunizieren. Im August sang sie bereits „Happy Birthday“.  Mit der Sprache wurde zwar vieles leichter, aber L. entwickelte sich immer mehr zu einem kleinen Wutzwerg und machte mir mit vielen Trotzanfällen und Gejammer und Gequängel  das Leben nicht so leicht.

Im April fuhren wir nach Boltenhagen an die Ostsee in der Hoffnung, die Seeluft wäre gut für die Atemwege. Das Wetter war leider nicht so schön, kalt und regnerisch. Aber der kurze Urlaub war trotzdem schön. Im Anschluss daran fuhren wir noch zu B.s Schwester nach Hamburg.

Den Sommer verbrachten wir entweder im Garten meiner Eltern oder in M. in unserem Bungalow im Wald am See. Am 24. August fand dort das Sommerfest statt mit vielen sportlichen Aktivitäten, ich belegte den 2. Platz im Bogenschießen.

Am 26. August machten wir den Bauch-Gipsabdruck.

Ende August feierte B.s Oma B. ihren 75. Geburtstag groß in einer Gaststätte in P.

Am 07. September machten wir spontan ein großes Fotoshooting mit Babybauch und mit Familienfotos. Der Fotograf war mein Papa und er machte großartige Bilder!

Am 19. September hatte ich den errechneten Geburtstermin für unsere zweite Tochter. Leider tat sich da nichts und die kleine Maus ließ auf sich warten. Weil sie schon über 4 kg geschätzt wurde und aufgrund meiner Vorgeschichte mit meinem ersten Kaiserschnitt wurde mir auch dieses Mal zu einem Kaiserschnitt geraten. Da ich diesen eigentlich nicht wollte, stimmte ich aber unter Tränen zum Wohle meiner zweiten Tochter schließlich doch zu. Am 25.September erblickte sie das Licht der Welt und wir sind unendlich glücklich, sie in unserer Familie zu haben.

Mir ging es nach der OP leider nicht gut, da ich eine Vorstufe vom Darmverschluss durch die OP hatte. Ich hatte Schmerzen wie noch nie in meinem Leben. Meinen 27. Geburtstag verbrachte ich kotzend und vor Schmerzen stöhnen auf der Wochenbettstation des Krankenhauses. Nach einigen Tagen ging es mir dann endlich besser und wir verließen das Krankenhaus.

L. nahm ihre Schwester sofort liebevoll auf. Bisher konnte ich keine größeren Anflüge von Eifersucht feststellen. Sie streichelt sie, will ganz viel kuscheln und gibt ihr den Nuckel und Küsschen. Es ist einfach nur schön, diese beiden kleinen Mädchen – Schwestern – zu beobachten. Ich liebe sie über alles!

Mitte Oktober feierten wir dann 2x groß mit unseren Familien L.s 2. Geburtstag. Unfassbar, dass sie schon zwei Jahre bei uns ist. Dieses Jahr 2013 ist einfach nur so verflogen. L. kann so vieles, hat schon so viel gelernt. Im August konnte sie bereits bis 10 zählen. Sie möchte so vieles alleine machen. Klettergerüste hochklettern, alleine Hände waschen und gaaaanz viel alleine entscheiden. Zu ihrem Geburtstag habe ich einen Schmetterlingskuchen und einen Kuchenzug gebacken. Die fand sie toll. Die neue Spielküche kam auch super an.

In letzter Zeit musste ich sie zwar öfters überreden, dass sie in die Kita geht, aber wenn ich sie dann abgeholt habe, wollte sie oft nicht nach Hause. Die Nachmittage verbrachten wir öfters mit L.s Kitafreund A. und seiner Mama U. und ihrer kleinen Tochter A., die im August geboren wurde.

Zum Nikolaus hat L. ganz freudig ihre Schuhe geputzt. Da wir es verschwitzt haben, einen Schoko-Nikolaus zu kaufen, fand L. in ihrem Stiefel einen alten Schoko-Osterhasen. Den Fehler hat sie aber nicht gemerkt.

Im Dezember buken wir zum ersten Mal zusammen Plätzchen. L. hatte anfangs noch viel Freude daran, aber als sie dann die Figuren immer übereinander ausstechen wollte und ich ihr sagte, dass das so nicht richtig ist, hatte sie auch keine Lust mehr. Aber mit Zuckerguss Plätzchen anmalen, fand sie dann wieder super.

Unsere kleine Tochter Le. ist so ganz anders als die große. Sie schläft sehr viel – gerade jetzt ist es 12:48 Uhr und sie hat heute noch nicht einmal die Augen aufgemacht. Ist mir schon immer ganz unheimlich. (13:10 Uhr ist sie wach geworden)

Sorgen hat sie uns aber auch schon bereitet. Als wir sie zum ersten Mal badeten und die Hebamme sie abtrocknete, schrie sie so doll, dass sie blau anlief. Das tat sie in der nächsten Zeit öfters, sogar mit Atemaussetzern. Aber ein Besuch beim Kinderkardiologen zeigte, dass mit ihr soweit alles in Ordnung ist. Es ist wohl eine Typ-Sache. Zum Glück kam das in den letzten Wochen des Jahres nicht mehr vor. Leider hatte sie nun auch schon ein paar mal Schnupfen.  Seit sie nicht mehr unentwegt kackert, haben wir auch endlich ihren wunden Po in den Griff bekommen. Dafür warte ich momentan seit 3 Tagen auf eine volle Windel.

Sie übt momentan ganz eifrig das Greifen und es sieht schon so aus, als würde sie versuchen, sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen. Das wird wohl aber noch etwas dauern. Wenn ich so Fotos von ihr und ihrer Schwester in diesem Alter vergleiche, wirkt sie etwas rundlicher als die Große, was vielleicht auch daran liegt, dass sie zur Geburt 6 cm kleiner war.

Ein paar Tage vor Weihnachten stellte B. einen Weihnachtsbaum auf. L. war total begeistert und wollte unbedingt mit den Baum schmücken. Als sie dabei „Oh, Tannenbaum“ sang, hatten wir ein paar Tränchen in den Augen. Unsere kleine große Tochter ist schon sooo groß geworden.

Weihnachten verbrachten wir wieder so:

24.12.13 Vormittags fuhren wir nach P. und feierten den Geburtstag von B.s schwangeren Cousine N. Das ist immer ein großes Familientreffen. Danach fuhren wir zu meinen Eltern. Dort fand auch die Bescherung statt. Der Weihnachtsmann war die Freundin meines Onkels. Der Auftritt des Weihnachtsmannes war kurz und schmerzlos. L. hat fleißig ein Liedchen mit ihm gesungen.

25.12.13 Wir fuhren zum Mittag wieder nach P. zu B.s Großeltern. Dort trafen wir seine Familie väterlicherseits, u.a. die in der 20. Woche schwangere Freundin vom Cousin und seine (endlich) mit Zwillingen schwangere Cousine (12. Woche). Nächstes Jahr wird also wohl kinderreich werden. Wir haben dann auch bei den Großeltern übernachtet.

26.12.13 Es ging zurück zu meinen Eltern zum Gänsebraten. Nach L.s Mittagsschlaf liefen wir zu B.s Mutter. Dort fand das nächste große (Stief-)Familientreffen statt. L . tobte ganz wild mit den Stiefcousinen durchs Haus. Es war wirklich toll, wie sie spielten. Die kleine L. wurde ein Tag vorher 1 Jahr alt und der kleine A. war 4 Monate schon auf der Welt.

Eine große Veränderung gab es vor zwei Tagen noch: L. ist mit ihrem Bett in ihr Zimmer umgezogen. Das klappte besser als erwartet. Wir mussten nicht mal nachts aufstehen und sie schlief auch relativ problemlos beim Vorlesen ein. Fühlt sich für mich komisch an, sie dort alleine schlafen zu lassen. Aber bisher funktioniert es ganz gut.

Heute feiern wir Silvester bei B.s Mutter und es wird wieder ein großes Familientreffen werden.

Guten Rutsch und auf ein frohes, gesundes neues Jahr 2014.

L. erste Worte:

08.01.2013

Ja

Nein

Papa

Mama

Tatse

Toll

20.04.2013

Püppi

Puppe

Milch

Gocke (Flocke, unsere Katze)

Kaukel (Schaukel)

Omma

Oppa

Apfelsaft

Wasser

Wau wau  (Hund)

Anziehn (eines der 1. Worte)

Hausschuh (eines der 1. Worte)

Ausziehn

Kuckuck

Hallo

tzüß (tschüß)

Bye bye

Ball

Fussel (Katze der Oma)

Bär

Happi (essen)

Essen

Bei (Brei)

Komm

auweia

Aua (absolutes Lieblingswort)

Suh (Schuh)

Auto

Tost (Toast)

Gurke

Gack gack (Ente)

Bebi (Baby)

Bauch

Habn (haben)

hoch

Bett

Po

Kacka

Kacka (kleckern)

Buch

Auto + Papa (nach Hause fahren)

Tut tut (hupen)

Krach

Bus

Rutzsche (Rutsche)

Aja (Anja)

Apfel

Tuch

Wöffel (Löffel)

Rara (Lara)

Popel

Tee

Hoppe hoppe Eiter (Pferd)

Oße (Hose)

Fiss (Fisch)

Hasse (Hase)

Ässe üpf (häschen hüpf)

Fuß

Pups

Goß (groß)

Prost

Bau (Baum)

Tür zu

 

 

November/Dezember 2013:

Warum?

War das?

Will nis slafen!

Wo denn?